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Technische Details in der Übersicht

Koaxialkabel, kurz Koaxkabel, sind zweipolige Kabel mit konzentrischem Aufbau. Sie bestehen aus einem Innenleiter (auch Seele genannt), der in konstantem Abstand von einem hohlzylindrischen Außenleiter umgeben ist. Der Außenleiter schirmt den Innenleiter vor Störstrahlung ab.

Der Zwischenraum heißt Isolator oder Dielektrikum. Das Dielektrikum kann anteilig oder vollständig aus Luft bestehen. Meist ist der Außenleiter durch einen isolierenden, korrosionsfesten und wasserdichten Mantel nach außen hin geschützt. Der Aufbau der Kabel bestimmt den Wellenwiderstand sowie die von der Frequenz abhängige Dämpfung der Kabel.

„Fliegende“ Koaxialkabel ohne feste Verlegung werden häufig als Antennenkabel für Radio- oder Fernsehempfang oder als Cinch-Verbindung vor allem im Audio-Bereich verwendet.

Übliche Koaxialkabel haben einen Außendurchmesser von 2 bis 15 mm, Sonderformen von 1 bis 100 mm. Es gibt auch eine koaxiale Bauform von Freileitungen, die Reusenleitung.

Glasfaserkabel werden in der Telekommunikation zur Informationsübertragung über kurze und weite Strecken mit hoher Bandbreite verwendet.

Die Vorteile sind: Keine Signaleinstreuung auf benachbarte Fasern (Nebensprechen), keine Beeinflussung durch elektromagnetische Störfelder, was u. a. die Kombination mit Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungskomponenten möglich macht, keine Erdung erforderlich und galvanische Trennung der verbundenen Komponenten, relativ hohe Abhörsicherheit.

Die Nachteile sind der höhere Konfektionierungsaufwand und die erforderliche höhere Präzision und Sorgfalt bei der Verlegung und Installation, was eine teure Gerätetechnik sowie eine aufwändige und komplexe Messtechnik erfordert.

Glasfaserkabel sind empfindlich gegenüber mechanischer Belastung und es gibt Einschränkungen bei der Verlegung, da keine starken Krümmungen möglich sind.

Ein Ausfall der Internetverbindung kann für Unternehmen dramatische Folgen haben und einen reibungslosen Geschäftsablauf ebenso empfindlich stören wie die Sicherheit sensibler Daten. Daher wird einer solchen Herausforderung mit einer durchdachten Redundanz-Strategie begegnet.

Über eine zweite Datenleitung wird ein voneinander unabhängiges Kabelnetz aufgebaut. Damit bleibt die Erreichbarkeit auch dann erhalten, wenn die Haupt-, bzw. DSL-Leitung einmal nicht verfügbar sein sollte.

Auf diese Weise kann unterbrechungsfrei weitergearbeitet werden ohne, dass im Idealfall der Ausfall überhaupt bemerkt wird.

Statische IP-Adressen sind die Voraussetzung, um viele fortgeschrittene Internet-Dienste nutzen zu können. So kann zum Beispiel ein eigener Web-Server unter einer festen Adresse erreichbar gemacht oder ein Virtuelles Privates Netzwerk (VPN) eingerichtet werden.

Statische IP-Adressen sind auch notwendig für den Betrieb von Alarmanlagen, Home-Office-Arbeitsplätzen, Kamerasystemen und EC Cash-Geräten.

Bei einem symmetrischen Zugang sind Down- und Upstream gleich.

Gewöhnliche Internetanschlüsse mit asymmetrischer Bandbreite werden bei allen Anbietern – und unabhängig von der eingesetzten Technologie – an einen Verteilpunkt angeschlossen, mit dem auch die Leitungen anderer User verbunden sind.

Dadurch kann es vorkommen, dass nicht immer die volle Leistung der Bandbreite zur Verfügung steht, wenn viele User gleichzeitig das Netz nutzen.

Bei einem Internetanschluss mit symmetrischer Bandbreite steht eine eigene Standleitung zur Verfügung, die mit niemandem geteilt werden muss. Dadurch ist die zugeteilte symmetrische Bandbreite garantiert.

Zudem sind Up- und Downloadgeschwindigkeit gleich schnell. So kann beispielsweise zuverlässig ein datenintensives Hosting betrieben werden, das jederzeit zur Verfügung steht und große Datenvolumen schnell transferiert.

Backbone ist ein deutschlandweites Glasfaser-Kabelnetz, welches die Verteilung der analogen und digitalen TV-Programme vom Playoutcenter in die regionalen Verteilnetze übernimmt.
A/V Signale werden in der Fernsehübertragung encodiert übertragen. Das Encoding dient im Wesentlichen der Komprimierung der Signale. Dies hilft, die Bandbreiten im Netz effektiver zu nutzen. Die Audio- und Videosignale werden im Netz komprimiert und je nach Sender auch verschlüsselt übertragen. Damit ein Fernsehgerät die Bilder darstellen kann, muss eine Settop Box das Signal entpacken und ggf. auch entschlüsseln.
Fibre-to-the-Home bezeichnet das Verlegen von Glasfaserkabel bis in die Wohnungen. Andere Varianten sind beispielsweise FTTB – Fibre-to-the-Building. Es gibt also verschiedene Ausbaustufen (Fibre-to-the-X) des Netzausbaus mit Glasfaserkabel in Abhängigkeit vom Ort des Glasfasernetzabschlusses.
Maßeinheit bei der digitalen Datenübertragung für die Dateneinheiten, die pro Zeiteinheit übertragen werden. Kleinste Dateneinheit ist hierbei das Bit, weshalb die Bandbreite auch häufig als Bitrate in der Einheit Bit pro Sekunde (Bit/s) angegeben wird.
HDTV steht für „High Definition Television“ und meint hochauflösendes Fernsehen in einer besonders brillanten Bildqualität. Für den Empfang von HDTV benötigt man einen HD-fähigen Fernseher (zu erkennen am Logo „HD ready“, „HD ready 1080p“ oder „Full HD“) und einen HD-fähigen Kabel-Receiver.
Die Netzebenen (NE) sind verschiedene Abschnitte des Kabelfernsehnetzes.

Die Netzebene 1 (NE1) ist der Abschnitt zwischen den Fernsehsendern und dem Playoutcenter von Tarifanbietern. In der NE1 werden die Programminhalte der Fernsehsender über Glasfaserkabel oder Satellit dem Playoutcenter zugeführt. Am Playoutcenter beginnt die Netzebene 2 (NE2). Über das Backbone (bundesweiter Glasfaserring) werden die TV-Signale in die Regionen verteilt.

Die Netzebene 3 (NE3) ist das regionale Verteilnetz, bestehend aus Glasfaser- und Koaxialkabeln, und endet am Übergabepunkt (ÜP) im Haus. Die Netzebene 4 (NE4) ist das Hausverteilnetz zwischen dem ÜP und der Anschlussdose in der Wohnung.

Die Netzebene 5 (NE5) ist die Signalverteilung in der Wohnung. Das ist in der Regel das Kabel zwischen der Anschlussdose und dem Endgerät.

Am Übergabepunkt (ÜP) endet das Breitbandkabel der Netzebene 3, in der Regel im Keller eines Hauses, und es beginnt das Hausverteilnetz (Netzebene 4).
Die DOCSIS 3.1 Spezifikation wurde im Oktober 2013 veröffentlicht und unterstützt Datenraten von bis zu 10 GBit/s im Downstream und 1 Gbit/s im Upstream. Dies wird durch eine 4096-QAM-Modulation sowie 20 kHz bis 50 kHz breiten Trägern mit Orthogonaler Frequenz Divisions Multiplex Kodierung (OFDM) erreicht. Diese Träger können innerhalb eines Frequenzspektrums zusammengefasst werden, welches im Downstream mindestens 24 MHz und max 192 MHz breit sein kann.

DOCSIS 3.1 unterstützt ein Frequenzspektrum von bis zu 1,8 GHz im Downstream und im Upstream 5 MHz bis 204 MHz (weitere zulässige Upstream Splitfrequenzen: 65/85/117 MHz).

Allgemeine Schnittstelle in Form eines Moduls, das mit der Smartcard versehen in den CI+ Schacht eines Flatscreen-TV-Gerätes eingelegt wird. CI+ entschlüsselt das digitale TV-Signal direkt im TV-Gerät und ersetzt so den zusätzlichen digitalen Receiver.

Viele neue Fernsehgeräte bieten bereits den CI+ Schacht an. Das CI+ Modul kann alternativ zum Receiver bestellt werden. Die ältere CI Schnittstelle ist nicht mit CI+ kompatibel.

Ein Cable Modem Termination System (CMTS) ist eine Komponente, die sich in der Regel in einer Kabelkopfstelle (Headend) befindet und dem Kabelnutzer Hochgeschwindigkeits-Datendienste wie Internet und Telefon zur Verfügung stellt.